CCPY Update 98 - März 1998
Aus der Sicht der Yanomami
Die schlimmsten Brände in der Geschichte Amazoniens: Eine Katastrophe für die Yanomami-Indianer
Das größte Feuer in der Geschichte Amazoniens hat bereits Millionen Hektar Land in Roraima, dem nördlichsten Staat Brasiliens, in eine schwarze Wüste verwandelt, die mit den Kadavern von Wild- und Haustieren übersäht ist. Nachdem das Feuer über die Savanne im Norden des Staates gefegt war, bedroht es nun das Yanomami-Reservat im Westen. Der Schaden für die Artenvielfalt der Region ist nicht einzuschätzen. Für viele Bewohner Roraimas ist dies eine Katastrophe: die Ernte, die Viehherden und die Häuser sind verbrannt, es ist schwer, an Lebensmittel und Wasser zu gelangen, Atemwegserkrankungen, Smog und unerträgliche Hitze: all dies sind die Folgen der Brandkatastrophe.
Die Yanomami fürchteten den Anfang vom Ende der Welt, als sie zum ersten Mal die Sonne und die Berggipfel hinter den großen Rauchwolken verschwinden sahen, als das Feuer näherkroch.
Das Feuer erreicht das Gebiet der Yanomami
Am 24. März flog Carlo Zacquini von der CCPY über das Yanomami-Reservat, um das Ausmaß der Zerstörung zu sehen: er berichtete, daß das Flugzeug über eine Stunde einer vorrückenden Feuerlinie von Osten nach Westen gefolgt ist, etwa 30 Kilometer davon bereits innerhalb des Yanomami-Reservats, in Richtung Catrimani. Er beobachtete außerdem 15 einzelne Feuerherde, einige davon im Reservat. Er beschrieb, daß der Funai-Posten in Apiau von verbrannter Vegetation umgeben ist und das Feuer auf einer Seite des Mucajai-Flußes in Richtung eines anderen Funai-Postens weiterkriecht. Auf der anderen Seite des Flusses befinden sich Indianerdörfer.
Das Flugzeug flog immer wieder durch riesige Rauchwolken.
Diese Rauchdecke, die über dem Gebiet hängt, macht es medizinischen Helfern praktisch unmöglich, die Dörfer zu erreichen, in denen Malaria ausgebrochen ist.
über 600 Indigene campieren nun rund um den Toototobi-Posten auf der Suche nach Essen, Wasser und medizinischer Versorgung.
Die Yanomami sehen aufgrund des großen Sterbens von Säugetieren, Vögeln und Fischen hungrigen Zeiten entgegen.
Ein Yanomami sagte: " So viele Tiere sterben - was sollen wir essen."
Die Gründe
Seit August 1997 gab es in Roraima keine Regenfälle. Die Trockenheit, welche sich im gesamte Amazonasgebiet bemerkbar macht, wird Klimaänderungen zugeschrieben, die durch El Nino hervorgerufen wurden.
Fünf Monate Trockenheit bedeuten, daß seit Januar die Flüsse zu unschiffbaren Bächen verkümmert sind, Grassland trocken wie Zunder geworden ist, und der Regenwald viel von seiner Feuchtigkeit verloren hat.
Januar ist aber auch der Monat, in dem die Farmer das Unterholz für Pflanzungen roden, wobei sie die traditionelle Schnitt- und Brandmethode anwenden. Da sie keine anderen Mittel zur Verfügung hatten, um das Land zu roden, gingen sie wie üblich vor.
Die Feuer gerieten außer Kontrolle und dehnten sich über große Teile der Savanne aus, wobei sie Viehfarmen, Weiden, Gärten und Obstplantagen vieler Macuxi-Dörfern niederbrannten.
Am 22. Januar erklärte der Gouverneur von Roraima, Neudo Campos, auf Grund der Trockenheit den Katastrophenzustand und bat um Bundesmittel, um Brunnen zu bohren und kleine Wasserreservoirs anzulegen. Seine Bitte wurde ignoriert, augenscheinlich wegen zu hoch angegebener Kosten.
Den Februar hindurch bat der Gouverneur weiterhin um Mittel aus dem Bundeshaushalt und bekam keine Antwort.
Am 1. Februar verbot die Bundesumweltbehörde IBAMA den Farmern die Brandrodung. Viele Farmer waren sich jedoch der Gefahren nicht bewußt oder hatten keine Kenntnis von dem Verbot, und fuhren somit mit der Brandrodung ihrer Felder fort. Der Leiter der örtliche IBAMA-Behörde meinte, es sei unmöglich 17.000 Farmen zu kontrollieren.
Kampf gegen das Feuer
Die Regierung in Roraima hat keine Erfahrung und keine Ausrüstung auf die sie zurückgreifen hätte können, um gegen das Feuer vorzugehen. Die örtliche Feuerwehr war lediglich für Notsituationen die in Städten auftreten ausgebildet.
Die Behörden von Roraima erklärten sich selbst für unfähig, das Ausbreiten der Feuer zu stoppen. Der Leiter der Zivilverteidigung, Kleber Cerquinho, sagte: " Wir haben die Kontrolle über die Situation verloren".
Mitte März fragte Gouverneur Neudo Campos nach Mitteln, um 22 spezielle Feuerlösch-Helikopter einer Venezuelanischen Firma anzumieten, doch Bundesbeamte lehnten diese Anfrage als unnötig ab.
Am 19. März fuhr der Sekretär für Regionale Angelegenheiten, Fernando Catao, nach Boa Vista, um über staatliche Hilfsmittel für die Landesregierung zu sprechen. Letztendlich stellte er fest, daß nur Regen die Feuer löschen könne. Von 12 Millionen R-Dollar, die der Gouverneur angefragt hatte, wurden ihm lediglich 2 Millionen R-Dollar versprochen.
Mehrere Hundert freiwillige Feuerwehrmänner aus anderen brasilianschen Staaten, sowie Argentinien und Venezuela, kamen nach Roraima, um der dortigen Truppe von 150 Feuerwehrmännern zu helfen.
Argentinien stellte außerdem 4 Helikopter zur Verfügung, die mit Wassertanks ("monsoon buckets") ausgestattet sind.
Am 19. März übernahm das 1. Dschungle-Battalion der Armee die Koordination der Löscharbeiten, und stellt die Kommunikation zwischen den verschiedenen Feuerwehr-Brigaden her. Soldaten wurden ausgeschickt, um Schneisen in den Wald zu schlagen, und die Feuerwehrleute vor wilden Tieren zu schützen, die vor den Flammen fliehen. Erste Priorität der Feuerwehrleute ist es, Besitztümer in Gebieten wie Apiau zu schützen, die von den Flammen bedroht sind.
Am 20. März wurden sieben neue Brandherde im Süden entlang der BR-174 Highway festgestellt.
Am 24. März bat Neudo Campos um mehr Hilfe und sagte: "Die Situation ist immer noch nicht unter Kontrolle. Bitte helft uns. Wir benötigen Löschflugzeuge und weitere Feuerwehrmänner. Wir waren nie zuvor mit einem Feuer wie diesem konfrontiert. Es ist eine ökologische Katastrophe". Am 25. März bat die Regierung Roraima die Bundesregierung, russische Flugzeuge anzumieten, die mit Wassertanks ausgerüstet sind. Weitere 500 Feuerwehrmänner aus anderen brasilianischen Regionen wurden in Roraima erwartet.
Die Reaktion der brasilianischen Bundesregierung
Obwohl auch Bundesbehörden, wie IBAMA, FNS und FUNAI Ortsbüros in Roraima haben, hat die Bundesregierung nur langsam das Ausmaß der Katastrophe realisiert. Erst, als die Feuer in Amazonien als Hauptüberschriften in der internationalen Presse auftauchten, begann die Regierung, Maßnahmen zu ergreifen.
Friends of the Earth beschuldigten die Regierung, es versäumt zu haben, auf verschiedene Hilfsangebote der Katastrophen-Hilfe des UN-Umweltprogramms (UNEP) zu reagieren.
Die UNEP hatte angeboten, ein kleines Spezialistenteam nach Roraima zu senden, um einen Notfallplan zu entwickeln, welcher die Anwendung der fortschrittlichsten Technologien beinhaltet hätte, die auch in Indonesien eingesetzt worden waren. Würde dieser Plan von der brasilianischen Regierung akzeptiert, so könnte er in 3 oder 4 Tagen umgesetzt werden.
Erst am 24. März, 4 Monate nach dem ersten Hilfsangebot der UNEP im Kampf gegen die Großfeuer, verkündete die brasilianische Regierung ihre Zustimmung.
Diese Entscheidung wurde umgehend von Militärführern im Amazonasgebiet kritisiert. General Luis Gonzaga Lessa, der militärische Oberbefehlshaber für Amazonien, legte gegen die Entscheidung sein Veto ein, mit der Begründung, internationale Hilfe sei unerwünscht, da dies ausländische Einmischung in die Angelegenheiten Amazoniens bedeute.
General Luiz Edmundo Carvalho, Kommandant der 1. Dschungel Brigade, sagte, ausländische Hilfe sei unnötig, da das Militär Amazoniens alle Hilfe die nötig sei, selbst aufbringen könne.
Dieser Konflikt zwischen dem Militär und der Regierung veranlaßte Präsident Fernando Henrique Cardoso dazu, am 26. März eine Sonderversammlung des Außen- und Verteidigungsministeriums einzuberufen, um die Situation in Roraima zu besprechen.
Auf dem Treffen wurde entschieden, ein 5 Millionen US-Dollar Darlehen von der Weltbank anzunehmen, um das Feuer zu bekämpfen und eine Einsatztruppe unter General Carvalho einzurichten, um alle Aktivitäten in Roraima zu koordinieren. In Brasilia wird ein anderes Komittee, unter der Leitung von Fernando Catao, dem Minister für Regionale Angelegenheiten, die zahlreichen internationalen Hilfsangebote anlaysieren, die die brasilianische Regierung offensichtlich bereits erhalten hatte, die jedoch unbeantwortet geblieben waren. Laut einem Zeitungsbericht wurde auch entschieden, eine Kampagne mit dem Ziel zu starten, die überall verbreitete öffentliche Meinung zu ändern, Brasilien würde sich nicht um das Schicksal des Amazonasgebietes kümmern.
Konsequenzen für die Umwelt
Offizielle Schätzungen darüber, wieviel der 221 Millionen Hektar Landfläche Roraimas verbrannt sind, variieren. Gouvaneur Neudo Campos sagte, es seien 25 Prozent, die Bundesregierung behauptete es seien nur 3 Prozent. Das Nationales Amazonas-Forschungsinstitut (INPA) schätzte 21 Prozent, und die Weltraumforschungs-Behörde (INPE) kam auf 12 bis 16 Prozent.
Reinaldo Imbrozio Barbosa, INPA-Forscher in Boa Vista sagte, die Feuer würden die Artenvielfalt und das bioloische Gleichgewicht des nördlichen Amazonasgebiets beeinträchtigen, und zu einem Anstieg von Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan in der Atmosphäre beitragen.
Er glaubt, daß der Regenwald wenigstens 100 Jahre braucht, um sich zu erholen.
Das Austrocknen des Waldes wird ihn in Zukunft anfälliger für Brände machen, vor allem auch deshalb, weil die Prognose für 1998 unterdurchschnittliche Regenfälle für das Amazonasgebiet vorhersagt.
In Roraima selbst gibt es einen sehr großen Verlust von wildlebenden Tieren, da Säugetiere und Vögel, die vor den Feuern fliehen, verhungern und verdursten. Affen, Wild, Wildschweine, Ameisenfresser, Faultiere und Schildkröten sind unter den betroffenen Arten. Jäger sollen Vorteil aus der Verzweiflung der Tiere schlagen, indem sie diejenigen abschießen, die sich an den wenigen noch auffindbaren Wasserlöchern drängen.
Der Fluß Branco, der normalerweise von Lastkähnen befahren wird, hatte früher eine Tiefe von 8 Metern.Jetzt ist er bis auf seichte Pfützen von nur 40 cm Tiefe ausgetrocknet, von Sandbänken unterbrochen und zu Fuß überquerbar. Der Fluß Mucajai ist nur noch halb so breit wie gewöhnlich.
Zwei der staatlichen Naturschutzgebiete wurden von den Feuern betroffen.
Die Feuer haben den Fluß Uraricoera überwunden und sind nach Maraca vorgedrungen. Dort befindet sich ein Forschungsinstitut mit Exemplaren aller im Staat vorkommenden Spezie.
Macuxi-Dörfer in der Savanne sind von weiten Ascheflächen und toten Bäumen umgeben.
Nahrungsproduktion
Bis zu 12.000 der 400.000 Stück Vieh sind gestorben. 300 bis 400 weitere verhungern und verdursten täglich.
Viele der Kleinbauern des Staates haben alles verloren: die Nahrungsproduktion ist in den von Feuern betroffenen Gebieten völlig zum Erliegen gekommen.
Die Savanne, die in großen Teilen zu Reis- und Sojabohnenplantagen und Viehweiden umfunktioniert worden war, wurde zu 80 Prozent von den Feuern zerstört. Die 22.000 Menschen zählende Indigenenbevölkerung hat bebaute Gebiete und nachhaltige Agrarprojekte verloren und sieht sich nun mit Hunger und Durst konfrontiert.
Die gesundheitliche Situation
Die Bevölkerung von Roraima leidet unter den Auswirkungen von anhaltender Trockenheit, Feuer und Rauch.
In der Kinderklinik der Hauptstadt hat sich die Zahl derjenigen, die behandelt werden müssen, von täglich 100 auf 200 verdoppelt; viele darunter leiden an Atembeschwerden.
Eine Notkonferenz von Berufsmedizienern des NISI-RR (Interinstitutionelles Zentrum für indigene Gesundheit in Roraima) stellte am 16. März fest, daß die Feuer eine ökologische Katastrophe für die Indianische Bevölkerung hervorgerufen haben, und auch Epidemien zu befürchten seien.
Die NISI-RR berichtete, daß im Gebiet der Yanomami die Maniok-, Bananen- und Zuckerrohr-Ernten, die zur Selbstversorgung der Bevölkerung dienen, durch die lange Trockenheit schwer betroffen wurden. Ganze Dorfgemeinschaften, deren Ströme und Flüsse ausgetrocknet sind, müssen weite Strecken auf der Suche nach Wasser zurücklegen. Andere überleben durch Wasser, das sie gewinnen, indem sie Löcher in die Erde graben.
Dort, wo ihre Gärten verbrannt sind, haben die Yanomami keine Nahrung, die sie neben - durch Trockenheit und Feuer selten gewordenem - Wild und Fisch ergänzend zu sich nehmen könnten.
Fälle von Malaria haben zugenommen, und ernstlich kranke Patienten können, auf Grund der schwierigen Flugbedingungen, nicht ins Krankenhaus gebracht werden.
Unterernährung, Epidemien von Atemwegserkrankungen und eine Zunahme von Malariafällen werden nun erwartet.
Sie schlossen damit, daß es für geschwächte Dorfgemeinschaften schwierig sein wird, an Nahrung aus dem Wald zu gelangen, und daß die ökologische Katastrophe den Ausbruch von Pest-Epidemien zur Folge haben könnte.
Die Sicht der Yanomami
Für die Yanomami beinhaltet die Erklärung für die Umweltkatastrophe in ihrem Lebensraum auch die Goldsucher, die in ihre Gebiete eingedrungen sind. Legenden besagen, daß wenn die Minieralien, die die Erde stärken und den Boden bereichern, weggenommen werden, giftiger Rauch die Erde bedecken wird.
Der Rauch, der jetzt den Wald bedeckt, bringt Krankheiten mit sich: "Im Wald, in den Bergen ist Krankheit. Wenn sie brennen, werden wir sterben", sagte ein Führer.
Ein Schamane der Yanomami sah die Feuer in einem Traum voraus: er sah den Himmel Feuer fangen und die Geister sterben. Am nächsten Tag, als Rauch den Himmel bedeckte, floh seine Dorfgemeinschaft in Angst.
Schlußfolgerungen
Brasilien war vollkommen unvorbereitet auf diese Katastrophe. Jeder, sowohl Regierung und NROs (Nicht-Regieungs-Organisationen), als auch Indigenenorganisationen reagierten zu langsam.
Die Bundesregierung hat keine klare Vorgehensweise als Reaktion auf eine Katastrophensituation: verschiedene Stellen veröffentlichten gegensätzliche Maßnahmen und Folgerungen.
Die Katastrophe enthüllte das vollständige Fehlen jeglicher Vorbereitung zur Bekämpfung von Waldbränden, die Abwesenheit jeglichen qualifizierten Personals oder jeglicher Ausrüstung überall im brasilianischen Teil Amazoniens. Obwohl die Armee und die Luftstreitkräfte viele Stützpunkte, Flugzeuge, Helikopter und Batallione in Roraima stationiert haben, haben sie dennoch keine Feuerbekämpfungs-Ausrüstung oder ausgebildetes Personal und reagierten genauso langsam wie die Zivilbevölkerung.
Klima-Vorhersagen lassen dieses Jahr weniger Regen, mehr Trockenheit und deshalb mehr Feuer im Amazonasgebiet befürchten. Dies ist keine Ausnahmesituation, sondern ein Muster das sich fortsetzen wird.
Deshalb wird nicht nur Katastrophenhilfe, sondern langfristige Lösungen benötigt.
Dringende Hilfe für die Yanomami
- Nahrungsmittelhilfe für die Yanomami, mit welcher sie die Zeit bis zur erneuten Selbstversorgung überbrücken können (die Schätzung des Bedarfs liegt bei einem Jahr).
- Finanzielle Hilfe für die Anschaffung des Anti-Malaria-Medikaments Meflaquine und anderer notwendiger Medikamente.
- Finanzielle Hilfe für die Extra-Flugzeit, die benötigt wird, um die Kranken in den Dörfern zu betreuen.
- Finanzielle Hilfe zum Ausheben eines Brunnens am Gesundheits-Posten in Balawau.
Empfehlungen der CCPY
- Die brasilianische Regierung sollte sofort die von der UN und anderen Ländern angebotene Hilfe in Form von Know-How, Ausrüstung und finanzieller Hilfe annehmen.
- Das Pilot-Programm zur Erhaltung der tropischen Wälder der G-7-Staaten soll weitere Auslagen für das Erstellen eines Plans zur Feuerbekämpfung durch Brasilien bereitstellen, welcher das Anlernen von - auch indigenem - Personal und den Erwerb spezieller Ausrüstung beinhaltet.
- Eine Konferenz von Regierungsbehörden, Umwelt- und Indigenen-Organisationen und Landwirten soll einberufen werden, um ein neues nachhaltiges Entwicklungs-Modell in der Region Amazonien zu diskutieren, das die Anwendung von Feuer durch andere Technologien ersetzen würde.
- Wir würden es begrüßen, wenn die britische Regierung ihr vorhergegangenes Angebot über die Bereitstellung von Technologie zur Verbesserung degradierter Waldgebiete erneuern würde.
Von Feuern bedrohte Yanomami-Dörfer und Bevölkerung
(A) Unmittelbar gefährdet
| Ort |
Anzahl der Dörfer |
Bevölkerung
|
| Eric¢ |
14 |
282 |
| Uraricoera |
1 |
55 |
| Baixo Mucaja¡* |
4 |
153 |
| Ajarani* |
2 |
38 |
| total |
21 |
528 |
(B) Außerdem gefährdet
| Ort |
Anzahl der Dörfer |
Bevölkerung
|
| Waikas |
2 |
63 |
| Palimi£ |
8 |
275 |
| Alto Mucaja¡ |
4 |
219 |
| Catrimani* |
16 |
526 |
| total |
30 |
1083 |
* Gebiete die jetzt akut von Feuer bedroht sind
Die CCPY ist eine brasilianische, unabhängige und gemeinnützige Organisation. Die Hauptziele bestehen in der Unterstützung der Yanomami sowie in der Verteidigung ihres Ülebens, ihrer Rechte, ihrer Kultur und ihres Landes.
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Correspondent: Carlo Zacquini.
Die englisch-sprachige Version der Updates werden produziert Dank der gemeinsamen Unterstützung von FAFO (NORWAY) und OXFAM (UK).
SP March 27, 1998
Die deutschsprachige Ausgabe wird von Pro REGENWALD übersetzt (Bärbel Reissmann, Hermann Edelmann, u.a.) und auf Wunsch verschickt.
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